Die Lutherische Gemeinde in Greiz und Wünschendorf  hat eine eigene Geschichte. Sie entstand in den fünfziger Jahren des 19. Jahrhunderts durch das Wirken Pfarrer Christian Vollerts, der landeskirchlicher Pfarrer in Clodra war. Die Gemeinde gehörte später zur „altlutherischen Kirche“, nun zur Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Deutschland.  Die Gemeinde besitzt eine schöne Kirche, die 1891 geweiht wurde. Sie liegt an der Leonhardstraße 26a, unweit des Friedhofes.

 Die Wünschendorfer Lutheraner sind im letzten Jahrzehnt zur Greizer Gemeinde hinzugestoßen und feiern nun ihre Gottesdienste mit den Greizern gemeinsam. An Sonntagen, an denen Gottesdienst gehalten wird (zweimal monatlich) bietet sich dem Besucher eine fröhliche Schar von Gemeindegliedern, die gerne Gottes Wort hören und das Sakrament empfangen. Besucher sind herzlich willkommen.

Die lutherische Kirche in Greiz wird unter großen Mühen von Gemeindegliedern und Helfern aus dem gesamten thüringisch- sächsischen Kirchenbezirk und Geldern aus der Gesamtkirche nach und nach instandgesetzt. Anschließende Gemeinderäume sollen in Zukunft auch für Rüstzeiten Platz bieten. Zuletzt wurde der steile Treppenaufgang erneuert. Eine Glocke läutet wieder zum Gottesdienst.

Bis zur Bildung des Pfarrbezirkes Plauen - Greiz wurde die Gemeinde von Weißenfels aus betreut. Jetzt befindet sich das Pfarramt in Plauen.

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